Mona Somm – Gesang

Margarita Oganesjan – Piano

 

„Eine Strasse muss ich gehen, die noch keiner ging zurück“. So heisst es gegen Ende der „Winterreise“, welche Franz Schubert kurz vor seinem Tod im Jahr 1828, komponierte.

Warum soll man sich mit der „Winterreise“ beschäftigen? Wenn das doch nur alles Tod und Düsternis ist? Schuberts damals völlig unerhörte Musik, die weder den Gedichtzyklus seines Zeitgenossen Wilhelm Müller, einfach nur banal „vertont“ noch etwa den Sänger, die Sängerin als einzigen Sinnträger einfach nur „begleitet“, diese Musik erzeugt vielmehr mit ihrer ganz eigenen Sprache eine verblüffende Vielfalt von Stimmungen, Gefühlen, Sichtweisen, musikalischen Ideen. Dieser Nuancenreichtum ist es, der diesen Zyklus überhaupt erst so unerschöpflich und zeitlos zugänglich macht.

Die Winterreise zeichnet ein Bild von Entfremdung und Identifikation, Schönheit und Schroffheit, Pathos und Witz. Diese Musik lässt niemanden kalt, der sich darauf einlässt. (Zitat aus der Sonntagszeitung von Johan Schloeman)

 

Eintritt: Frei, Kollekte

Abendkasse & Bar: ab 19 Uhr

Türöffnung: 19.30 Uhr

Beginn: 20 Uhr

Auskunft: 044 457 10 60