Eine Gruppe von Spieler*innen wird zu einer Bande abtrünniger Replikant*innen. Replikanten sind Roboter, die von Menschen nicht mehr zu unterscheiden sind. Die Menschen haben sie programmiert, um an ihrer Stelle pausenlos zu arbeiten. Für die Menschen sind Replikanten bloss fantasielose Maschinen ohne echte Emotionen. Und doch gibt es immer wieder Replikant*innen, die beginnen eigenständig zu träumen. Von fernen Welten, von Liebe, Einhörnern, Gerechtigkeit – von einer anderen Zukunft. Sie kämpfen für eine Gesellschaft, in der sie und andere, die als «unecht», «nicht normal» oder «defektiv» abgestempelt werden, endlich die Zukunft mitbestimmen können. Replikant*innen sind die besseren Menschen.
In «Hypernoia – Eine Gegenrealität» werden die Spieler*innen Teil dieser Revolte gegen die Menschen, die nun längste Zeit das Sagen hatten und die Zukunft dieses Planeten aufs Spiel setzten. Sie formieren den Cyber-Aufstand. Angelegt an den Roman «Träumen Androiden von elektrischen Schafen» transformiert sich diese Theaterproduktion in eine analoge und Digitale Welt des Cyberpunk`s.
Für «Hypernoia – Eine Gegenrealität» arbeitet das Regieteam mit einer Game-Designerin zusammen. Das Theaterprojekt wird nicht nur auf der «normalen» Bühne, sondern gleichzeitig auch in einer Virtual-Reality Cyberwelt aufgeführt. Denn, was ist schon normal?
Sa 20.01. im Anschluss an die 17:00 Vorstellung
Inside U—Corp.™ Nachgespräch mit Team und Spieler*innen